Aktuelles

News – DOM CONSULTING®

Wie wird eine hohe Abfindung ausgehandelt?

Wenn eine arbeitgeberseitige Trennung im Raum steht, denkt man/n am ehesten an eine fette Abfindung, um den Abgang möglichst teuer zu machen. Aber ist das wirklich klug? Im Rahmen der Gestaltung einer Trennung über eine Aufhebungsvereinbarung sollte es eher darum gehen, wie die Zeit nach dem Ausstieg bestmöglich gestaltet werden kann. Die Höhe der Abfindung ist nur eine Komponente, denn sie selbst schafft ja keinen neuen Job.

Fragen, die Sie unbedingt mit jemandem besprechen sollten, der seit vielen Jahren die Phase nach der arbeitgeberseitigen Trennung von der praktischen Seite mit seinen Kunden erlebt und die Herausforderungen vor allem für Führungskräfte - erst recht, wenn sie 50+ sind, nur zu gut kennt.

Warum? Der Jurist macht hoffentlich eine gute Aufhebungsvereinbarung und berücksichtigt hoffentlich alle relevanten Aspekte, sein Fokus liegt aber eher auf den rechtlichen Aspekten. Die Personalabteilung hat meistens nur im Sinn, möglichst schnell "die Kuh vom Eis" zu bekommen, um die Zeit nach der Trennung von der Führungskraft kümmern die sich eher wenig. Man selber ist kein Experte auf dem Gebiet und weiss daher nicht, was alles berücksichtigt werden könnte. Ich kenne leider mehr schlechte bzw. ungünstige Trennungsszenarien als gute.

Welche Fragen/Themen/Punkte unbedingt sollten besprochen werden:

  • Dauer der Freistellung. Warum eine längere Zeitspanne so wichtig ist?
  • Gestaltung der Abfindung. Welche Komponenten fliessen alle dort mit ein?
  • Abschluss-/Zwischenzeugnis. Wer schreibt das wann mit welchem Tenor? Warum die "Note" zu wenig ist.
  • Outplacementkosten. Hier hat es wichtige steuerliche Änderungen gegeben.
  • Familienabsicherung. Was heißt das?
  • Diverse steuerliche Aspekte 
  • Referenz im Unternehmen
  • Trennungsstory
  • ...
  • ...

‍In jedem dieser Punkte steckt viel Gestaltungs- und damit Verhandlungsspielraum. Sie erhalten von mir fachliches Erfahrungswissen, aber natürlich keine juristische und steuerliche Beratung - aber die Themen sollten Sie kennen. Wenn man die möglichen Optionen nicht kennt, kann man sie auch nicht in den Verhandlungstopf einfliessen lassen

Grundsätzlich sollten solche Verhandlungen immer mit/über einen/m im Arbeitsrecht erfahrenen Juristen erfolgen. Er ist neutral, nicht emotional belastet und hat bereits viele solche Trennung durchgezogen. Sie können da kein Fachmann sein und sollten auch keiner werden wollen. Arbeitgeber setzen einen durchaus unter Druck und kommen gerne mit Argumenten wie "... ohne Anwalt bekommen Sie ein besseren Angebot" oder "... wenn Sie einen Anwalt einschalten, finden wir Gründe für eine personenbezogenen Kündigung" oder "Sie können darauf vertrauen, dass wir Sie fair behandeln" usw.

Selber in der Situation? Dann melden Sie sich unter 0221-1695-2400, auch noch bis 20h. Am besten Sie schicken Ihren CV unverbindlich und sehr vertraulich gleich an kock@dom-consulting.com.

Hier gibts Insights über unbekannte und ungenutzte Jobpotenziale für Führungskräfte 50+ | HIDDEN TOP JOBS®

Beitrag teilen

« zurück zur Übersicht

Wollen Sie mehr erfahren?

Berufsleben heißt Veränderung. Immer. Manchmal ist Veränderung geplant, manchmal von Außen angestoßen. Zur Chance wird sie, wenn Sie selbst das Ruder in die Hand nehmen und den richtigen Kurs einschlagen. Genau hier setzt unser Beratungsangebot an.
Unsere Kernkompetenz ist die Beratung und aktive Unterstützung bei selbst- und fremdmotivierten beruflichen Veränderungen.
Im Auftrag von Privatkunden und Unternehmen erarbeiten wir methodisch und strukturiert Perspektiven und Optionen für die berufliche Zukunft von Experten und Führungskräften. Dabei haben wir uns auf die Potentiale des verdeckten Arbeitsmarktes mit der Methode „Inverses Headhunting“ spezialisiert.
Wenn Sie sich als Unternehmen von Mitarbeitern trennen müssen, nutzen Sie die Chancen eines wertschätzenden Trennungsmanagements und gestalten den Trennungsprozess als Win-Win Situation für sich und Ihre Mitarbeiter. DOM CONSULTING® ist Experte für diesen sensiblen Teil in der Wertschöpfungskette Personal.

mehr » 

NEWS – DOM CONSULTING®