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Loyalitätsfalle langjähriger Mitarbeiter

Die Nachricht ist raus, die Bestürzung groß, auch wenn man damit vielleicht rechnen musste: Nun hat es auch das eigene Unternehmen in der Corona Krise erwischt und Personalabbau steht an. In dem Unvermeidlichen können Unternehmen im Umgang mit den Mitarbeiter viel Falsch und einiges Richtig machen. Denn wer heute Mitarbeiter entlässt, braucht morgen hoffentlich wieder neue – also steht für den Ruf der Unternehmen einiges auf dem Spiel.

Insights dazu gibt es hier: https://www.xing.com/events/hidden-top-jobs-geheimnisse-verdeckten-arbeitsmarktes-3046459

Echte soziale Verantwortung des Arbeitgebers

„Die soziale Verantwortung eines Arbeitgebers endet nicht mit der Kündigung“, lautet mein Credo. „Die Trennung von Mitarbeitern wird von weniger Reibungsverlusten und Imageschäden begleitet, wenn der oder die betroffene/n Kollege/n nicht nur abgefunden, sondern auch die berufliche Neuorientierung arbeitgeberseitig ehrlich unterstützt wird.“ Arbeitsgerichtsprozesse lassen sich dann eher vermeiden oder verkürzen.

Aber nicht nur die Mitarbeiter haben hier viel zu verlieren, auch für den Arbeitgeber stehe viel auf dem Spiel. „Daher lohnt es sich für beide Seiten, wenn hier im gegenseitigen Interesse auf Augenhöhe gut verhandelt wird“ und da geht es bei weitem nicht nur um Geld.

Imageschaden in Zeiten von Employer Branding

Professionelles Trennen ist in Zeiten von Fach- und Führungskräftemangel ein wichtiges Instrument, um den eigenen Ruf als attraktiver Arbeitgeber zu erhalten. Wie mit Entlassungen im Unternehmen umgegangen wird, ist eines der zentralen Themen der Mitarbeiter untereinander. Wer sich im Guten trennt, spricht auch später noch wohlwollend über seinen früheren Arbeitgeber. Wer hingegen sang- und klanglos abserviert wird, lässt kein gutes Haar an ihm, was durch online Bewertungsprotael kein Problem mehr ist – kununu lässt grüßen.

Die Krise ist hoffentlich irgendwann vorbei und im nächsten Aufschwung wird wieder qualifiziertes Personal gebraucht. Und der Umgang mit Kündigungen wird sehr wohl auch von Kunden und Lieferanten registriert – jede gut gemanagte Trennung kann den Leumund eines Unternehmens erhalten, trotz radikaler Personalmaßnahmen.

Loyalität wird für den Mitarbeiter zur Falle

Gerade Traditionsunternehmen haben oft langjährige loyale Mitarbeiter und die Fluktuation ist gering. Gerade jetzt wird das zum Nachteil, weil sich die Mitarbeiter schon lange nicht mehr beworben haben und sich mit den heutigen digitalen Methoden und Anforderungen der Bewerbungswelt nicht auskennen. Da hilft nicht nur Geld, sondern es muss eine professionelle Hilfe her die dafür sorgt, dass es zu einer möglichst zügigen aber auch adäquaten Anschlussposition kommt.

Stellt ein Unternehmen von Trennung betroffenen neben der Abfindung eine Unterstützung in Form einer sogenannten Outplacement-Beratung zur Seite – also professionelle Hilfe für einen schnellen Wiedereinstieg – erfährt der Ex-Mitarbeiter eine echte Wertschätzung durch seinen bisherigen Arbeitgeber. Aber Achtung: Augen auf bei der Beraterwahl.

Auf was achtet der Berater und wobei unterstützt er oder sie ganz konkret? Nur bei ein paar schönen neuen Bewerbungsunterlagen und ein bisschen Vorstellungstraining und möglichst schnell ein neuer Job, damit der nächste Kandidat gecoacht werden kann. Oder verfügt er über persönliches Know-How und Tools, um bei der richtigen Arbeitgeberwahl zu unterstützen.

In einer solchen Situation wäre jetzt nichts schlimmer, als dass ein Jobsuchender das nächst beste Angebot annimmt, damit die Übergangsphase schnellstmöglich vorbei ist. Aber was passiert, wenn er/sie dort die Probezeit nicht überlebt und damit wieder in die erneute Bewerbungssituation gezwungen wird. Das eigene Selbstbewusstsein geht in den Keller und der schon reduzierte Marktwert sinkt dramatisch. Daher sollte ein guter (Outplacement) Berater immer! die Persönlichkeit des Klienten mit berücksichtigen und dabei unterstützen, die richtige Wahl und Entscheidung für den nächsten Arbeitgeber zu treffen.

Ich nennt das den "unsichtbaren Klebstoff", den es zwischen Mitarbeitern und Unternehmen gibt. Sehr vielen Menschen ist nicht wirklich bewusst, was sie so lange in einem Unternehmen gehalten hat. Oft kommen das nur sehr allgemeine Wahrnehmungen wie „Die Arbeit hat Spaß gemacht“ oder „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen hat super geklappt“, das sind aber keine validen Kriterien, die als Bewertungsmaßstab für einen Arbeitgeber ausreichen. Umso wichtiger ist es, dass beim nächsten Arbeitgeber Voraussetzungen gefunden werden, die der eigenen Persönlichkeit entsprechen. Was das individuell sein kann und muss, kann mit einer Persönlichkeitsanalyse auf Basis der intrinsischen Motivation sichtbar gemacht werden, ich arbeite hier mit LUXXprofile. Damit habe ich in meiner langen Beratungserfahrung nahezu 100% sichergestellt, dass es zu dauerhaften neuen Beschäftigungsverhältnissen kommt. Denn erst wenn vergleichbare Maßstäbe klar sind, kann auch eine objektive Entscheidung gefällt werden.

Mit einer solchen Unterstützung gegangen worden zu sein, dürfte beim den Ex-Mitarbeitern die Loyalität auch nach der Trennung gewährleisten – statt das Unternehmen fürchten zu lassen, mit welchem Wissen und welchen negativen Äußerungen getrennte ihm noch schaden könnte.

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