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Scheitern während der Probezeit und wie es verhindern!

Frust im Job und nur der Wunsch, möglichst schnell weg hier. An zweiter und dritter Stelle bei Meinungsumfragen stehen emotionale Gründe der Unzufriedenheit, warum Mitarbeiter ihren Job wechseln möchten. Aber kann man tun, um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen? 

Warum Scheitern so viele während der Probezeit?

Alle Statistiken der letzten Jahre zeichnen immer wieder dasselbe Bild: Ca. 20-25% der Arbeitsverhältnisse werden schon in der Probezeit wieder aufgelöst. Wollte man sich doch eigentlich verbessern und beim nächsten Job alles richtig machen. Was sind also die Ursachen, dass es doch nicht wie geplant verlaufen ist?

Ich vertrete die Auffassung, dass der Hauptgrund darin liegt, dass man sich vor dem Jobwechsel zu wenig über seine eigene Persönlichkeit Gedanken gemacht hat. Was sind meine Stärken und Schwächen? Was sind meine Erwartungen im Umgang miteinander? Was ist mir im Job besonders wichtig? Was möchte ich im neuen Job unbedingt vermeiden? Diese und andere Fragen sollte ich mir zunächst stellen und eine klare Analyse machen, was ich im neuen Arbeitsverhältnis erwarte und wie ich das auch erreichen kann. 

Gründe des Scheiterns, die man mit einer sorgfältigen Analyse hätte vermeiden können 

Es gibt unzählige Gründe, warum man schon in der Probezeit im neuen Job aneckt, obwohl man doch so große Erwartungen hatte, dass jetzt alles besser laufen wird. Es sind natürlich nur ein paar Beispiele des Misslingens, die man aber mit einer sorgfältigen Planung hätte vermeiden können. 

Neue Ideen

Man beginnt gleich enthusiastisch, ist voll von neuen Ideen und möchte möglichst gleich alles verbessern. Man hat aber vergessen, dass jedes Unternehmen seine eigenen Strukturen hat. Diese gilt es erst einmal zu erkennen. 

Struktur

Man berichtet nur seinem Vorgesetzten, möchte gleich mit Ergebnissen glänzen. Vergisst aber, die Kollegen mit einzubeziehen und Hierarchien zu beachten. 

Arbeitsabläufe

Man möchte sich keine Fehler erlauben, keine unnötigen Fragen stellen, hat aber noch keine Erfahrung, wie spezielle Arbeitsabläufe in der Firma funktionieren und erreicht in diesem Fall nicht das erwünschte Ergebnis. 

Gruppenbildung

Man schließt sich zu schnell einer Gruppe von Kollegen an, andere, vielleicht für den Job wichtige Kollegen, schließt man aber dadurch aus. 

Netzwerk

Ein Unternehmen lebt durch Kommunikation. Vergisst man, sich sein eigenes Netzwerk aufzubauen, das sämtliche Informationen übermittelt, ist man schnell Außenseiter. 

Wie kann man das Scheitern in der Probezeit vermeiden 

Jeder Jobwechsel ist ein einschneidendes Ereignis im Berufsleben und möchte gut durchdacht sein. Kennt man wirklich alle Gründe, die einen dazu gebracht haben, diesen Schritt gehen zu wollen? Sind es rationale Erwägungen, die einen dazu veranlassen? Oder ist man sich selbst nicht sicher, woher dieses Gefühl der Unzufriedenheit kommt?

Um zu einer Antwort zu kommen, genügen oftmals nicht ein oder zwei Argumente. Den sicheren Hafen seines Jobs zu verlassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen, bedarf einer gründlichen Analyse. Mein Ansatz ist deshalb immer, sich genau dieser Persönlichkeitsanalyse zu unterziehen und ein exaktes Persönlichkeitsprofil zu erstellen. 

Wie funktioniert eine Persönlichkeitsanalyse?

Mit dieser Frage hat sich die Universität Luxemburg sehr intensiv beschäftigt und dazu ein psychologisches Analyseverfahren (LUXXprofile) entwickelt. Aus der Beantwortung von 144 Fragen werden 16 Persönlichkeitsmerkmale / intrinsische Motivationskategorien aufgezeigt, die in jedem von uns angelegt sind, allerdings mit höchst individuellen Ausprägungen - quasi wie unser emotionaler Fingerabdruck. Die Intensität dieser Ausprägungen steuert unser Verhalten, weil damit unser Belohnungssystem im Gehirn über Endorphine aktiviert wird.

Je stärker die Ausprägung in einzelnen Motivationskategorien, umso stärker unsere eigenen "Wohlfühl-Gefühle" aber gleichzeitig umso einseitiger unsere Wahrnehmung - es entstehen sogenannte "Blinde Flecken". Wer diese Verhaltens- und Bedarfsmomente bei sich aus einer neutralen Perspektive nicht kennt, kann sie dann auch nicht bei der Beurteilung / Bewertung eines neuen Arbeitgebers, einer Umgangskultur, Kommunikationskultur, Zusammenarbeitskultur hinterfragen. 

In der Regel lösen die Ergebnisse intensive Selbstreflexion und Selbsterkenntnis aus. Dieser Prozess ermöglicht es, sich selbst und andere besser zu verstehen. Damit wird klar und ist oft erstmals nachvollziehbar, was das eigene Verhalten beeinflusst, warum andere Menschen so anders ticken, wie sie mich mit ihrem Anderssein wahrnehmen oder auf mein Verhalten reagieren. Zugleich erlange ich (Er)Kenntnis über die eigenen – oft unbewussten – Ressourcen. 

Oftmals sind die (An)Treiber für das eigene Verhalten gar nicht bewusst – je stärker sie sind, umso selbstverständlicher bis hin zum Reflex haften handelt die Person. Da dabei die Belohnungsareale im Gehirn angetriggert werden, halten wir unser eigenes Verhalten natürlich immer für richtig. In Bezug auf die richtige Job- oder Arbeitgeberwahl spielt es nach meiner langjährigen Erfahrung eine sehr! große Rolle, dass ich diese für mich und meine Zufriedenheit wesentlichen Faktoren meiner Persönlichkeit kenne und vor der Entscheidung für eine nächste Position oder Arbeitgeber genau prüfe, ob die "strukturellen Rahmenbedingen" in denen ich zukünftig arbeiten werde, auch wirklich zu mir passen. Das ist zwar keine Garantie, erhöht das erfolgreiche Matching aber erheblich. 

Wer allerdings die erfolgskritischen Faktoren seiner Persönlichkeit nicht kennt, erhöht das Risiko deutlich, bei der nächsten Arbeitgeberwahl Fehlentscheidungen zu treffen.

Wer kann mich beim Jobwechsel und während der Probezeit unterstützen 

Ich kann allen, die sich die Frage stellen Ihren Job zu wechseln, nur empfehlen, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Ich biete meinen Klienten genau diese Beihilfe an. Meine Beratung beginnt bereits bei dem Entstehen des Wunsches, sich beruflich neu zu orientieren und begleitet Sie bis zum Ende der Probezeit. In den vielen Jahren der Beratung bei beruflichen Veränderungen hat – bis auf zweieinhalb Ausnahmen – noch kein Kunde das neue Arbeitsverhältnis frühzeitig beendet. Ich finde eine beeindruckende Bilanz!

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