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BILD hat mich nach meiner Meinung zu Verhandlungen für hohe Abfindungen gefragt

Experten über Aufhebungsvertrag, Freistellung, Outplacement-Berater und Abschlusszeugnisse

„Wir müssen im Unternehmen etwas umstrukturieren ...“  Wenn der Chef solche Sätze fallen lässt, ist klar: Einige Mitarbeiter sind wohl bald ihren Job los. Wollen Sie wissen, wie eine möglichst hohe Abfindung, lang bezahlte Freistellung, wohlwollendes Arbeitszeugnis (mit den richtigen Formulierungen!) u.a. aussieht? Aus Unkenntnis bleibt hier oft viel Potenzial liegen. BILD online wollte hierzu meine Expertenmeinung wissen.

WENN DER CHEF SIE LOSWERDEN WILL

Wie handle ich eine hohe Abfindung aus? Experten über Aufhebungsvertrag, Freistellung,
Outplacement-Berater und Abschlusszeugnisse

Sie wollen dem Chef richtig die Laune vermiesen? Dann zieren Sie sich möglichst lange in der Trennungsverhandlung 
Artikel von: NICOLE GAST Erschienen: 14. September 2017

„Wir müssen im Unternehmen etwas umstrukturieren ...“

Wenn der Chef Sätze wie diesen fallen lässt, ist klar: Einige Mitarbeiter sind wohl bald ihren Job los. Damit Sie im Fall der Fälle zu denjenigen gehören, die dann wenigstens mit einem guten „Schmerzensgeld“ entlassen werden, erklären Karriereberaterin Christina Kock und Michael Felser, Fachanwalt für Arbeitsrecht, wie Sie eine möglichst hohe Abfindung und /oder bezahlte Freizeit in den Verhandlungsgesprächen aushandeln.

Und ganz wichtig: Wie Sie ein wohlwollendes Arbeitszeugnis (mit den richtigen Formulierungen!) bekommen, damit Sie der nächste Personalchef vom Fleck weg engagiert. 

Wann bekomme ich eine Abfindung?

Michael Felser aus Brühl ist Fachanwalt für Arbeitsrecht Foto: Jürgen Seidel

Arbeitsrechtler Felser: „Eine Abfindung bekommt man nur, wenn die Stelle eingespart werden kann (nur dann rechnet es sich für das Unternehmen) oder der Chef Sie loswerden will – z.B. wegen zu häufiger Fehlzeiten, angeblich schlechten Leistungen oder weil die Chemie zwischen Ihnen beiden einfach nicht stimmt.“

Dann wird in einem Aufhebungsvertrag schriftlich festgehalten, dass Sie als Arbeitnehmer der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zustimmen. Die Details – also wie hoch die Abfindung ist, wie lange (und ob überhaupt) Sie freigestellt sind, ab wann Sie offiziell nicht mehr im Unternehmen sind oder auch wie das Arbeitszeugnis formuliert wird, ist Bestandteil von Trennungsverhandlungen. Und die können es in sich haben!

Wie hoch sind Abfindungssummen ungefähr?

Karriere-Coach Kock: „Die Höhe der Abfindung ist Verhandlungssache, hängt davon ab wie lange Sie im Unternehmen waren und aus welchen Gründen sich der Arbeitgeber trennt (strukturelle Veränderungen, wenn etwa die Firma aufgekauft wird oder atmosphärische Gründe, z.B. wenn ein neuer Chef eine andere Führungsrichtung einschlägt, etc.) Zudem wird der Arbeitgeber auch immer abwägen, wie hoch seine Chancen stehen, einen möglichen Gerichtsprozess wegen einer Kündigung gegen Sie zu gewinnen. Sieht er da wenig Chancen (z.B. weil Ihre Arbeit immer einwandfrei war) und einen langwierigen Rechtsstreit auf sich zukommen, kann auch dies seine Brieftasche lockern.

„Im Kündigungsschutzgesetz gibt es die Faustformel für die Höhe der Abfindung: ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr in der Firma.“

Aber: Dies ist keine starre Regelung, es lässt sich durchaus auch mehr aushandeln!

Kock: „Gibt es eine Trennungsverhandlung, liegt es an den individuellen Argumenten der beiden Parteien, wie hoch letztlich die Abfindung ausfällt! Wichtig: Gehen Sie nicht alleine in ein solches Gespräch, lassen Sie sich von einem erfahrenen Juristen vertreten. Das ist entscheidend!“

Wie finde ich den richtigen Juristen für mich?

Arbeitsrechtler Felser: „Selbstverständlich sollte der Anwalt auf Arbeitsrecht spezialisiert sein. Wenn der Fachanwalt für Arbeitsrecht auch noch Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht ist, handelt es sich um einen fleißigen Allgemeinanwalt, der praktisch alles macht. Bei Ärzten gibt es zum Glück keinen Zahnarzt, der gleichzeitig Facharzt für Allgemeinmedizin und Urologie ist – und das ist auch gut so!“ 

  • Informieren Sie sich auf der Webseite des Anwaltes nach seinen Spezialisierungen und Qualifikationen. Tipp: Auf guten Webseiten finden sie nicht nur die Visitenkarteninfos!
  • Holen Sie sich im Zweifel bei mehreren – guten – Anwälten einen Termin. Es ist besser, zweimal eine Erstberatungsgebühr zu zahlen, als einmal die gesamten Gebühren schlecht investiert zu haben.
  • Vertrauen sie auf ihr Bauchgefühl, aber misstrauen sie abenteuerlichen Versprechungen.

Wichtig: Nehmen Sie keinen Günstig-Juristen!

Felser: „Sparen sie beim Anwalt nicht am falschen Ende. Wenn sie für sich das bestmögliche Ergebnis erzielen möchten, hilft ihnen kein Anwalt, der das nicht einmal für sich selbst erreicht.“

Kann mir in der Verhandlung auch der Betriebsrat zur Seite stehen?

Kock: „Es sollte – nach meiner Erfahrung – immer ein Fachanwalt für Arbeitsrecht mit im Boot sein. Der Betriebsrat kann eventuell als Ratgeber fungieren, allerdings hat er eher selten Erfahrung in solchen Szenarien und wird meistens einen Anwalt seitens der Gewerkschaft empfehlen. Aber bedenken Sie: In einem Trennungsverfahren sind Unternehmen und Mitarbeiter, auch wenn es gehobene Führungskräfte sind, nicht auf Augenhöhe.

Ich spreche hier vom David&Goliath-Prinzip: Das Unternehmen ist immer stärker, hat mehr Ressourcen und Erfahrungen bei arbeitgeberseitigen Trennungen.

Mitarbeiter werden gerne moralisch unter Druck gesetzt: ‚Das schaffen wir doch auch ohne Anwalt‘, ‚Wir werden auf jeden Fall fair mit Ihnen umgehen‘, ‚Wenn Sie einen Anwalt einschalten, sind wir nicht mehr so großzügig‘. Die Betroffenen sind meistens persönlich sehr emotional involviert, schließlich geht es ja um die eigene Existenz – und oft auch immer noch loyal, trotz der Situation. Hier sollte also wirklich eine neutrale Basis durch einen eigenen Anwalt geschaffen werden.“ 

Wann brauche ich einen Karriere-Coach?

Was er tut: Ein Karriere-Coach, auch Outplacement-Berater genannt, unterstützt u.a. bei der Jobsuche, in dem er mit Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen „pimpt“ oder Ihnen Profile bei Karrierenetzwerken wie Xing oder Linkedin anlegt bzw. diese inhaltlich aufwertet. Zudem kann er mit Hilfe seines Profi-Netzwerks freie Stellen finden, die entweder noch nicht ausgeschrieben sind oder die es sogar noch gar nicht gibt. Im letzteren Fall erstellt er Initiativbewerbungen an Unternehmen, die zu seinem Kunden und dessen Fähigkeiten passen könnten.

Wer ihn braucht: Wer befürchtet, dass ihm sein Alter, seine langjährige Loyalität zu einem Unternehmen oder seine mangelhaften Kenntnisse im Umgang mit Online-Bewerbungsverfahren die Suche nach einem neuen Job erschweren. Karriereberaterin Kock: „Viele Arbeitnehmer, die jahrelang im gleichen Unternehmen waren, vielleicht sogar in leitender Funktion, unterschätzen, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt hat. Dank des Internets ist es zwar leichter und schneller, sich zu bewerben – es gibt aber auch weitaus mehr Konkurrenz. Ohne ‚Vitamin B‘ kann es also sein, dass sechs bis acht Monate vergehen, ohne dass man einen Job findet.“

Wann engagiert man ihn? Am besten schon während der Trennungsverhandlung. Je früher man sich auf einen neuen Job bewirbt, desto größer die Chance, keine Lücke im Lebenslauf zu haben.

Kock coacht seit vielen Jahren Fach- und Führungskräfte, die sich nach einer Kündigung auf Jobsuche begeben. 70 Prozent ihrer Kunden wenden sich an sie, wenn sie trotz intensiver, monatelanger Suche von alleine keinen Job gefunden haben. Das ist ihrer Meinung nach zu spät, denn es ist nicht nur wertvolle Zeit verstrichen, sondern dann muss das Honorar für den Coach auch aus eigener Tasche bezahlt werden.

Was kostet er? Zwischen 3000 und 15 000 Euro, je nachdem welches „Paket“ Sie buchen. Einige Coaches bieten Festpreise für einen bestimmten Zeitraum an, andere arbeiten auf Erfolgsbasis, bei wieder anderen richtet sich der Preis nach der Hierarchiebene des Kunden (normaler Angestellter? leitende Funktion?)

Geht das nicht günstiger? Ja, weiß Kock. „Bitten Sie Ihren Anwalt, die Beratung durch einen Outplacement-Berater in die Trennungsvereinbarung aufnehmen zu lassen. Das muss zwar auch verhandelt werden, aber Chefs stehen dem meist positiv gegenüber, weil es sich positiv auf ihr Image auswirkt.“

Trennungsverhandlung – wie hole ich eine hohe Abfindung für mich heraus?

Arbeitsrechtler Felser: „Bei der Abfindung und der Höhe kommt es nicht nur auf Juristerei an, sondern auch auf Schauspielerei. Verhandlungen ähneln eher Spielen wie Poker und Schach: Natürlich kommt es auch auf die Karten an. Aber: Ein guter Pokerspieler gewinnt eben auch mit schlechten Karten!“

Selbst wenn der Chef Sie loswerden will – Chefs wollen nicht vors Arbeitsgericht!

► Ein Fehler ist daher auf jeden Fall, schnell und klein beizugeben. Je länger man sich ziert, umso höher fällt die Abfindung aus. Es kommt also auf Zeit und Nerven an.

► Und am besten nennen Sie selbst keine Summe. Das ist nämlich dann die Untergrenze; sie bestimmt damit schon das Verhandlungsergebnis. Geschickte Verhandler lassen der Gegenseite Zeit, ihre „Obergrenze“ mehrmals nach oben anzupassen.

Übrigens: Eine Abfindung ist generell gut, zusätzliche Freimonate aber auch. Felser: „Ein Trick, beides zu kombinieren ist die Turboprämie, auch Sprinterklausel genannt: Sie vereinbaren eine längere Kündigungsfrist verbunden mit der Option, jederzeit selbst zu kündigen und dann die restlichen Gehälter als (Zusatz-)Abfindung zu kassieren. So erhalten Sie größtmögliche Flexibilität bei der kommenden Jobsuche UND die höchstmögliche Abfindung – leider aber nicht sozialversicherungsfrei. Tipp: Schreiben Sie die für die Kirchensteuer zuständige Stelle an – sie sehen oftmals von der Kirchensteuer ab, wenn die Abfindung dazu dient, den Familienunterhalt sicher zu
stellen. Wer in der Trennungsverhandlung alles richtig macht, geht mit einem breiten Lächeln Richtung Job-Freiheit.

Birgt ein Aufhebungsvertrag auch Risiken?

Ja, sagt Arbeitsrechtler Felser. „Sie können darin zwar eine Menge Streitfelder ausräumen, aber auch Ärger mit der Arbeitsagentur bekommen. Passen Sie auf, dass Ihre Abfindung nicht die Arbeitsagentur bekommt. Wie? Lassen sie sich nicht die Kündigungsfrist oder den Resturlaub durch die Abfindung abkaufen – davon haben sie nichts. Im Aufhebungsvertrag muss deutlich werden, dass das Arbeitsverhältnis nicht früher endet als bei Kündigung – unter Beachtung der ordentlichen Kündigungsfrist! So vermeiden Sie die Sperrfrist – und zwölf Wochen Arbeitslosengeld sind auch eine Menge Geld (netto bis zu 2593,50 Euro bei StKl. III, Kind).“

Böse Fallen sind Formulierungen im Vertrag wie „im besten Einvernehmen“ oder „auf beiderseitigen Wunsch“.

Felser:„ Es muss deutlich formuliert werden, dass die Vereinbarung betriebsbedingt ist, der Job weggefallen ist und keine anderweitige Beschäftigungsmöglichkeit besteht. Sperrzeitsicher ist eine betriebsbedingte Kündigung mit dem Angebot einer Abfindung in Höhe des halben Bruttomonatsgehaltes pro Jahr der Betriebszugehörigkeit. Wenn Sie mehr wollen, funktioniert diese Lösung nicht.“ 

Wie erreiche ich eine möglichst lange, bezahlte Freistellung?

Kock: „Oft wird unterschätzt, wie lange die Suche nach einem neuen Job dauert, daher ist immer eine möglichst lange Freistellung zu empfehlen. Denn es macht emotional für die Bewerber und auch für den Arbeitsmarkt einen großen Unterschied, ob man sich aus der Position eines Arbeitnehmers (‚Ich bin beschäftigt bei …‘) oder sich aus der harten Arbeitslosigkeit heraus bewirbt (‚Offensichtlich hat der Kandidat nicht schnell etwas gefunden, also kann er nicht so toll sein.‘).“

Achtung: Trotz des allseits diskutieren Fach- und Führungskräftemangels gibt es oft einen längeren Wiedereinstieg – es kann sechs bis acht Monate dauern, um eine adäquate Anschlussposition zu kriegen. Daher ist eine lange Freistellungsdauer von Vorteil! Aber bedenken Sie: Auch diese muss verhandelt werden!

Wie die Abfindungssumme richtet sie sich auch nach Kriterien wie Beschäftigungszeit und Kündigungsfrist. Eine Möglichkeit ist es, die Abfindung auf Beschäftigungsmonate zu verteilen. Heißt: Der/die Betroffene erhält weiter normal Gehalt über die Firma. Sollte er/sie einen neuen Job finden, werden die nicht in Anspruch genommenen Gehaltsmonate dann als Abfindung ausgezahlt (Turboprämie/Sprinterklausel).

Aber: Bei monatlicher Auszahlung der Abfindung zur Erreichung einer verlängerten Freistellung fallen Sozialversicherungsbeiträge für beide Seiten an.

Und Arbeitsrechtler Felser ergänzt: „Üblich sind vereinbarte Freistellungen während der eigentlich zu beachtenden Kündigungsfrist. Achten sie darauf, dass die Freistellung unwiderruflich ist. Noch besser ist es, wenn sie vereinbaren, dass eine Anrechnung von Zwischenverdienst nicht erfolgt. Dann können sie den neuen Traumjob sofort annehmen und kassieren ein Doppelgehalt – und die Abfindung noch dazu!“

Gute Abfindung ausgehandelt – rächt sich der Chef jetzt mit einem miesen Arbeitszeugnis?

Felser: „ Das kommt durchaus vor! Der beste Zeitpunkt, um ein gutes Zeugnis zu erreichen, ist die Verhandlung um ihren Ausstieg. Legen sie schriftlich also mindestens die Gesamtnote auf ‚Gut‘ („stets zu unserer vollen Zufriedenheit“) oder ‚Sehr gut‘ („stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“) fest, bestehen Sie darauf, dass es mit einer Dankes-, Bedauerns- und Wunschformel (DBW-Formel) endet und dass Sie binnen 14 Tagen ein gleichlautendes Zwischenzeugnis erhalten. Fehlt die DBW-Formel bei einem guten Zeugnis, werden Personalchefs skeptisch! Sogenannte Superwoman-Zeugnisse mit Jubelarien (‚Ohne sie stünde unser Haus heute weltweit schlechter da‘) sind genauso schlecht wie Badman-Zeugnisse (‚Er war stets bemüht …‘)!“

Beispiel für die DBW-Formel: „Wir danken Frau Schmidt für ihre stets guten Leistungen und bedauern ihr Ausscheiden sehr. Für ihre berufliche Zukunft und ihr persönliches Wohlergehen wünschen wir ihr alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“

Tipp: Ganz Clevere unterschreiben den Aufhebungsvertrag erst, wenn das Zeugnis schon erstellt und geprüft ist. Ihr Anwalt sollte sich also auch mit Arbeitszeugnissen auskennen!

Zeugnis – selbst schreiben oder den Arbeitgeber machen lassen?

Hier gehen die Expertenmeinungen auseinander, beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Arbeitsrechtler Felser rät, den Arbeitgeber den Entwurf machen zu lassen und diesen zu „tunen“. Warum?

Felser: „Weil ein Personaler ein selbst geschriebenes Zeugnis sofort erkennt (‚meine tausend größten Erfolge‘) und auch den Stil des Hauses kennt – jedenfalls bei großen Unternehmen. Wenn Sie nicht den Stil des Hauses kennen, ist es daher sicherer, am fertigen Entwurf (nur) die entscheidenden Schieberegler hochzufahren.“

 Vorteil: Das Arbeitszeugnis ist von Experten erstellt, dennoch haben Sie selbst Einfluss auf den Inhalt.

Nachteil: Ihnen ein Arbeitszeugnis zu schreiben, dürfte für Ihren Chef keine Priorität haben, Sie warten daher unter Umständen lange auf die Zusendung. Ungünstig, wenn Sie sich in der Zeit schon weiter bewerben möchten.

Karriere-Coach Kock ist eher eine Verfechterin des selbst geschriebenen Zeugnisses.

Kock: „Kein Personaler weiß genau, wie Sie gearbeitet haben, selbst viele Chefs können das nicht richtig einschätzen. Wer sein Zeugnis selbst schreibt, kann es individueller und persönlicher gestalten – ohne die standardisierten Floskeln und Textbausteine, die viele Unternehmen heutzutage benutzen.“

Vorteil: Das Zeugnis ist auf Sie und Ihre Fähigkeiten und Erfolge zugeschnitten, damit können Sie bei künftigen Personalgesprächen punkten. Zudem ist es schnell fertig – Sie haben das Tempo selbst in der Hand.

Nachteil: Ihre Fassung muss vom Arbeitgeber genehmigt werden – damit kann er sich Zeit lassen, wenn er Ihnen Steine in den Weg legen will.

Kock: „Nach Abstimmung mit dem Arbeitsrechtler sollte das Zeugnis dann als Bestandteil in die Trennungsvereinbarung aufgenommen werden. Ich habe schon Fälle erlebt, da zogen sich die Diskussionen über ein Zeugnis noch Monate hin – das ist eine psychische Belastung, die nicht sein muss. Die Zeugnisfrage schnell abzuwickeln heißt auch, mit dem alten Arbeitgeber abzuschließen, die Kündigung für sich verarbeiten zu können und schneller offen zu sein für das Neue, das einen dann erwartet.“

 http://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/job-karriere/abfindung/kuendigung-abfindung-bezahlte-freistellung-arbeitszeugnis-52535910,view=conversionToLogin.bild.html

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